Linda Rum

(Foto: Sophie Adamski)
(Foto: Sophie Adamski)

Die Musik begleitet Linda Rum schon sehr lange. Seit sie sechs war, bekam sie klassischen Klavierunterricht, dann wandte sie sich Gitarre, Gesang und Songwriting zu. Später studierte sie noch Kirchenorgel und spielte daneben in verschiedenen Projekten in ihrer Heimatstadt Nürnberg, doch erst als sie vor einiger Zeit nach Hamburg umzog, kamen die Dinge richtig ins Rollen. Hier fand sich die aktuelle Bandbesetzung im Rahmen des renommierten Popkurses, hier laufen die Vorproduktionen zu ihrem ersten Album, das die ganze Bandbreite abbilden soll, hier ist ihr Lebensmittelpunkt.
Inzwischen spielt sie viele Konzerte mit ihrer fünfköpfigen Band, was ihre Musik lebendig und facettenreich macht - und doch steht immer ihre beeindruckende Stimme im Mittelpunkt.

 

Die Mischung aus modernem Folk, Pop und Post Rock präsentiert sich mal ausufernd sphärisch, mal rhythmisch, dann wieder ganz sanft und gefühlvoll, ohne im Kitsch zu enden. In den Texte von Linda Rum geht es zwar viel Veränderungen, ums Hintersichlassen, und doch überwiegt die Zuversicht und Lebensfreude. Das Geschichtenerleben, erzählen und daran wachsen. Eine junge Musikerin, die noch ganz am Anfang steht. Aber ihr »Seefahrerlied« ist jetzt schon unser Lieblingslied des Jahres.