Max Czollek

(Foto: Dirk Skiba)
(Foto: Dirk Skiba)

Max Czollek,*1987 in Berlin, hat Politikwissenschaften studiert, am Zentrum für Antisemitismusforschung promoviert und das Lyrikkollektiv G13 gegründet.


Max Czollek gehört zu den umtriebigsten deutschen Lyrikern. Seit 2013 ist er Kurator des internationalen Lyrikprojekts Babelsprech zur Vernetzung junger deutschsprachiger Lyrik. 2017 hat er, gemeinsam mit Sasha Mariana Salzmann, die Radikalen jüdischen Kulturtage am Maxim Gorki Theater initiiert. Seine Gedichte sind doppelbödig, stellen die Sprache in Verdacht, hinterfragen Traditionen und religiöse Mythen.


»Lyrik ist eine Spalte im Schädel, die distel auf dem hemd / die nicht explodiert. Geht auf Reisen, begegnet überall: sich selbst. In so einem fetten licht / hast du viehwaggons / noch nie gesehen. Alles liegt auf der Hand. Alles war schon immer da«, heißt es treffend in einem seiner Texte.

 


VERÖFFENTLICHUNGEN
A.H.A.S.V.E.R, e-book, Edition Binaer, 2016
JUBELJAHRE, Gedichte, Verlagshaus Berlin, 2015
LYRIK VON JETZT 3, Mit-Herausgber, Wallstein Verlag, Göttingen, 2015
DRUCKKAMMERN, Gedichte, Verlagshaus Berlin, 2012


AUSZEICHNUNGEN
2018 Aufenthaltsstipendium der Villa Tarabya in Istanbul
2017 Bonner Literaturpreis
2017 Berlin Retreat for Jewish Artists (DAGESH/Asylum Arts)
2013 Internationales Stipendium für DichterInnen & ÜbersetzerInnen Meridian Czernowitz