JOsefine Rieks

(Foto: Tim Brüning)
(Foto: Tim Brüning)

Josefine Rieks, *1988 in Höxter, studierte Philosophie und lebt in Berlin. Sie schrieb das Drehbuch zum No-Budget-Film U3000 – Tod einer Indieband.


Auf die Idee muss man erstmal kommen: Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben: SERVERLAND. Ein Debüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest, und das bei uns seine Vorab-Premiere feiert.

 


»Aufregend abgründig: Digitale Deppen. Kaputte Freaks. Typen, die von nichts eine Ahnung
haben. – Die Gegenwart als Archiv der Zukunft.« (Jan Brandt)


VERÖFFENTLICHUNGEN
SERVERLAND, Hanser Verlag, München, 2018


AUSZEICHNUNGEN
2017 Alfred-Döblin-Stipendium