Sein Romandebüt wurde 2008 vom deutschen Feuilleton begeistert gefeiert, hier eine Auswahl: Spiegel, FAZ, Focus, Welt, taz, Neon, Tagesspiegel, Literaturen, FTD, Welt online, WAZ, NDR, WDR-1-Live, zitty, U_mag, Prinz, jetzt.de; es erschien auch als Taschenbuch und vor kurzem in englischer Übersetzung. Bestattung eines Hundes zeige „auf eindrucksvolle Weise“, so Daniel Beskos in der ZEIT, „dass eine so intensive Auseinandersetzung mit den Phänomenen der Beobachtung und Reflexion zu einem faszinierenden Roman werden kann.“
Nach einem Studium der Amerikanistik in Hamburg arbeitete Pletzinger dort und in New York für Buchverlage und Literaturagenturen. Es folgte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, ein Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung, das Breslau-Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Teilnahme am International Writing Program der University of Iowa, der Gewinn des Prosanova-Literaturwettbewerbs 2005, der MDR-Literaturpreis 2006, der Uwe-Johnson-Förderpreis 2009 und der Förderpreis zum Rheinischen Kulturpreis 2010.
Thomas Pletzinger, *1975 in Münster, aufgewachsen in Hagen, lebt in Berlin, wo er als freier Autor und Übersetzer unter dem Dach des von ihm mitbegründeten Literaturbüros adler & söhne arbeitet.
Veröffentlichungen:
Bestattung eines Hundes, Roman. Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2008
Gerald Stern: Alles brennt (als Übersetzer), Gedichte. Berlin: Matthes & Seitz, 2010